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Triumph am Kroonhorst: Hamburg Blue Devils schaffen den Durchmarsch in die Regionalliga!

Foto: © Hen­ning von Holdt

Das ist der per­fek­te Hat­trick für den Ham­bur­ger Tra­di­ti­ons­ver­ein: Nach einem dra­ma­ti­schen 26:21-Finalsieg gegen die Loh­ne Long­horns haben sich die Ham­burg Blue Devils den Mei­ster­ti­tel in der Ober­li­ga gesi­chert und stei­gen damit im zwei­ten Jahr in Fol­ge auf. 2027 schla­gen die Devils in der Regio­nal­li­ga auf.

​Es war ein packen­der Foot­ball-Kri­mi am hei­mi­schen Kroon­horst, der den Fans alles abver­lang­te. In einem har­ten und von Wen­dun­gen gepräg­ten Play­off-Fina­le lie­fer­ten sich die Ham­burg Blue Devils und die Loh­ne Long­horns ein Duell auf Augen­hö­he (7:0, 14:14, 20:14, 26:21).

​Dramatischer Finalverlauf am Kroonhorst

​Den bes­se­ren Start erwisch­ten die Ham­bur­ger: Nach einer Inter­cep­ti­on von Line­back­er Phar­rell Mor­ris und einem star­ken Offen­se-Dri­ve bedien­te Quar­ter­back Leif Plag­ge Wide Recei­ver Seba­sti­an Horn mit einem tie­fen 44-Yards-Pass zum ersten Touch­down (PAT Ramin Dawa­ni, 7:0).

​Die Gäste aus Nie­der­sach­sen ant­wor­te­ten im zwei­ten Quar­ter mit einem 3-Yard-Rush, ehe ein miss­lun­ge­ner Punt der Devils von Long­horns-Recei­ver Gabri­el Maciel per Punt-Return zum 7:14 genutzt wur­de. Doch die Blue Devils zeig­ten Moral: Kurz vor der Pau­se fand Leif Plag­ge Wide Recei­ver Moritz Pie­per mit einem 33-Yards-Pass zum Aus­gleich (14:14).

​In der zwei­ten Hälf­te drück­te das Team von Head Coach Flo­ri­an Voss dem Spiel sei­nen Stem­pel auf. Run­ning­back Pas­cal Kränz­lein erlief im drit­ten Quar­ter per 1-Yard-Rush die erneu­te Füh­rung zum 20:14. Zwar kon­ter­ten die Long­horns im Schluss­vier­tel mit einem Touch­down zum 20:21, doch die Ham­bur­ger bewie­sen Kämp­fer­herz. Kurz vor dem Abpfiff war es erneut Pas­cal Kränz­lein, der mit einem 9-Yard-Rush-Touch­down den umju­bel­ten End­stand zum 26:21 mar­kier­te. Die dar­auf­fol­gen­de Two-Point-Con­ver­si­on blieb zwar erfolg­los, doch die Defen­se hielt dem letz­ten Ansturm der Nie­der­sach­sen stand – der zwei­te Auf­stieg in Fol­ge war per­fekt.

​„One Team. One Heartbeat!“

​Die Erleich­te­rung und der Stolz nach Abpfiff waren rie­sig. Wide Recei­ver und Edge Rus­her Nico­las Pimen­tel fass­te den Team­geist zusam­men: „One Team. One Heart­beat! Das war nicht nur unser Mot­to, son­dern genau das, was wir im Fina­le auf dem Platz gelebt haben. Jeder hat für den ande­ren gekämpft, sei­nen Teil bei­getra­gen und wir sind als Ein­heit auf­ge­tre­ten.“

​Emo­tio­nal wur­de es auch für Offen­si­ve Line­man Gian de Guz­man, der nach der Par­tie sei­ne erfolg­rei­che Kar­rie­re been­de­te und sich mit dem Mei­ster­ti­tel ver­ab­schie­det: „Nicht die Men­schen, die immer gewin­nen sind die stärk­sten, son­dern die, die nie­mals auf­ge­ben. Wir lagen im Rück­stand und das Team hat zusam­men­ge­hal­ten und so gewon­nen.“

Volle Kontinuität für die Regionalliga 2027

Head­coach Flo­ri­an Voss bleibt dem Team erhal­ten. Foto: © Ben­net Hen­ße

​Nach zwei Auf­stie­gen in Fol­ge und einer beein­drucken­den Bilanz von 20 Sie­gen aus 23 Spie­len set­zen die Ham­burg Blue Devils für die kom­men­de Regio­nal­li­ga-Sai­son kon­se­quent auf Kon­ti­nui­tät im Trai­ner­stab. Unter der Füh­rung von Head Coach Flo­ri­an Voss soll der Erfolgs­kurs fort­ge­setzt wer­den.

​Neben Voss blei­ben Jef­fry Hen­schel als Defen­si­ve Coor­di­na­tor und Peer Bark­mann als Spe­cial Teams Coor­di­na­tor dem Team treu. Neu auf­ge­rückt ist Sören Bau­mei­ster (zuvor Quar­ter­back Coach), der künf­tig das Amt des Offen­si­ve Coor­di­na­tors über­nimmt.

„Wir wer­den ver­su­chen, einen schlag­kräf­ti­gen Rost­er zusam­men­zu­stel­len, um uns mit den Teams in der Regio­nal­li­ga mes­sen zu kön­nen. Die­se Sai­son heißt es, detail­rei­cher zu trai­nie­ren, um die Spie­ler bes­ser auf die Games vor­zu­be­rei­ten“, blickt Head Coach Flo­ri­an Voss vor­aus. Mit die­sem Spi­rit und einer ein­ge­spiel­ten sport­li­chen Füh­rung sind die Blue Devils bereit für das näch­ste Kapi­tel in der Regio­nal­li­ga!

Chri­sti­an Ehr­horn