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Gitarre statt Ermittlermarke: David Duchovny bringt sein neues Album nach Hamburg

Foto: Eka­te­ri­na Ger­bey

Ob als FBI-Agent Fox Muld­er in „Akte X“ oder als exzes­si­ver Autor Hank Moo­dy in „Cali­for­ni­ca­ti­on“ – David Duchov­ny ist seit Jahr­zehn­ten eine feste Grö­ße auf den Bild­schir­men. Im Okto­ber 2026 zeigt sich der Gol­den-Glo­be-Gewin­ner von sei­ner musi­ka­li­schen Sei­te: Mit sei­nem vier­ten Stu­dio­al­bum „Prin­ce of Pie­ces“ im Gepäck steht er am 18. Okto­ber live auf der Büh­ne der Ham­bur­ger Markt­hal­le.

Dass Musik in sei­nem Leben ein­mal eine so zen­tra­le Rol­le ein­neh­men wür­de, über­rasch­te den New Yor­ker einst selbst am mei­sten. Erst mit rund 50 Jah­ren griff Duchov­ny am Set von Cali­for­ni­ca­ti­on zur Gitar­re und ent­deck­te das Song­wri­ting für sich. Mitt­ler­wei­le 65 Jah­re alt, knüpft er mit „Prin­ce of Pie­ces“ läs­sig an sei­ne bis­he­ri­gen Alben Hell or High­wa­ter (2015), Every Third Thought (2017) und Ges­tu­re­land (2021) an.

Von Singer-Songwriter bis Seventies-Rock

Sound­tech­nisch bewegt sich das neue Werk in einem erdi­gen Mix aus Folk, Roots-Rock, Pop und klas­si­schem 70er-Jah­re-Rock. Beein­flusst von Musi­ker-Grö­ßen wie Bob Dylan, Neil Young, Lou Reed oder Leo­nard Cohen ent­wirft Duchov­ny viel­schich­ti­ge Lyrics vol­ler Meta­phern. Die Grund­the­men sei­ner Songs blei­ben dabei per­sön­lich: „Eigent­lich ging es bei mir schon immer um die Lie­be und um Ver­lu­ste, um Hoff­nung und ums Durch­hal­ten“, so der Künst­ler.

Neben sei­ner Musik beweist der US-All­roun­der auch auf ande­ren Fel­dern krea­ti­ve Viel­sei­tig­keit: Neben sei­nem erfolg­rei­chen Pod­cast „Fail Bet­ter“ erschien erst kürz­lich sein erster Gedicht­band „About Time“.

Live in der Markthalle

Wer den Schau­spie­ler und Sin­ger-Song­wri­ter haut­nah und unprä­ten­ti­ös erle­ben möch­te, hat am 18. Okto­ber 2026 in der Ham­bur­ger Markt­hal­le die Gele­gen­heit dazu. Tickets für das Kon­zert sind an allen bekann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len erhält­lich.

Chri­sti­an Ehr­horn